Entscheidungshilfen

Entscheidung

Du interessierst Dich für diese tolle Rasse?

Bist Dir aber unsicher, ob Du einem Cattle Dog gerecht wirst oder hast von  anderen Hundehaltern nur Lobreden oder Schauermärchen erzählt bekommen?

Sofern Du unter „Friends for Friends“ keinen Ansprechpartner in Deiner Nähe findest, haben wir einige Fragen notiert, die Dir bei der Entscheidungsfindung helfen können.

Ein Cattle Dog würde sich  freuen, wenn bereits Hundeerfahrung vorhanden wäre und sein neuer Besitzer weiß auf was er sich da einlässt.

1.    DIE ALL-ENTSCHEIDENDE FRAGE –  

 „Bin ich konsequent bzw. bin ich bereit an meiner Konsequenz zu arbeiten?“ –

Konsequenz hat nichts mit Härte oder Bestrafung zu tun, vielmehr… wer A sagt, muss auch A meinen. Sie bezeichnet eine Art des Umgangs, die auf Folgen aufbaut
um Streitigkeiten und Konflikte in Grenzen zu halten. Quelle : wikipedia

Einmal den kleinen Finger gereicht, wird zumindest für die nächsten Male von ihm die ganze Hand gefordert.

2.    HUMOR –
Wieviel Humor habe ich? Kann ich auch über mich selbst lachen?
Humor ist die Begabung eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen –in diesem Fall dem Cattle Dog – den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen.
Quelle : wikipedia

Eine gehörige Portion Humor sollte der zukünftige Besitzer schon einmal als Grundvoraussetzung mitbringen. Der Cattle Dog wird jeden Tag auf die eine oder auch andere Art  Deinen Humor benötigen – bzw. Du wirst ihn benötigen ;-)

3.    ZEIT –
Wieviel Zeit habe ich?
Es ist nicht egal wie viel Zeit man hat oder nicht hat, ein Cattle Dog braucht  nicht mehr  Auslauf wie jeder andere Hund auch.

Man muss sich jedoch im Klaren sein, dass man diese Hunde mit „nur Auslauf“ – egal wie lang dieser ist, nicht auslasten kann.  Cattle Dogs sind extrem intelligente Hunde, die innerhalb kürzester Zeit sich eine Beschäftigung suchen, sofern man ihnen keine adäquate anbietet…

Nein, man braucht keine Rinderherde oder Schafherde…  auch, wenn die Hunde hierzu gezüchtet wurden. Und nein, man sollte nicht zum Alleinunterhalter des Hundes mutieren und jeden Tag in der Woche ein umfassendes, möglichst abwechslungsreiches Programm gestalten…

Also was ist richtig und was ist eine adäquate Beschäftigung?

Auch hier ist fast jeder Cattle Dog anders gestrickt. Es gibt Hunde, die mit sehr viel Freude im Agility, Frisbee, Treibball oder Flyball geführt werden, Hunde die mehr Spaß an Obedience haben… oder Hunde, für die es nichts Schöneres als Begleithund Pferdeausritte zu geniessen.

Bei fast allen Cattle Dogs steht jedoch „Nasenarbeit“ also Mantrailing, Fährte, Rettungshundearbeit ganz besonders hoch im Kurs.

Es gibt auch einige Hunde, die einen Beruf ausüben und ihren Besitzer täglich als Therapiehund in der Schule oder in sozialen Einrichtungen begleiten.

Für Andere ist  es vollkommen ausreichend  – möglichst den ganzen Tag – bei seinem Besitzer zu sein und mehr oder weniger „Begleithunde“ sein Herrchen oder Frauchen zu begleiten.

Wie im „echten“ Leben auch – wenn man die Beschäftigungsart findet, die dem Hund so richtig Spaß macht, kann er überdurchschnittliche Leistungen erreichen.

 

4.    ACHTUNG –
Wer man einmal dem Charme dieser robusten Hunde verfallen ist, wird Nummer 2 nicht lange auf sich warten lassen ;-)